Die Yanagisawa Wind Instruments Company begann bereits 1893 in Japan mit dem Bau und der Reparatur von Blasinstrumenten. Nach
dem zweiten Weltkrieg kamen durch die amerikanische Besatzung der Jazz und mit ihm das Saxophon in das Land, und so wurden
Reparaturaufträge für dieses Instrument immer zahlreicher. Das führte schnell dazu, dass man bei Yanagisawa eigene
Modifikationen und Verbesserungen erdachte, die man umsetzen wollte.
Das weltweit erste Sopraninosaxophon mit einem Umfang bis hoch E, das SN6 befindet sich nun in Besitz von Sonny Rollins. Mit
dem Feedback vieler Saxophonisten schuf man so eine eigene Mundstückreihe, die man im Dezember 1973 der Öffentlichkeit
präsentierte.
Die Serie 900 ist die Grundlage für die heutigen Modellreihen 901, 902 (2001), 991 und 992 (November 1998). Man ersetzte
hierzu das gesamte zur Herstellung notwendige Material, um die Neupositionierung der Tonlöcher und eine perfekte Intonation zu
verwirklichen. Seit 1997 gibt Instrumente aus massivem Silber (auch der Schallbecher - Baureihe 9937).
Die Bronzemodelle (992 und 902) wurden eingeführt, da die in der Produktion verwendete Legierung wesentlich näher an die
Originallegierung von Adolphe Sax heranreichen soll als alle anderen. Man hoffte so den "Vintage-Sound" erreichen zu können.
Seit 2001 hat man sogar (neben vielen anderen Modellen) S-Bögen aus Holz im Angebot.
Begann man zunächst noch mit der Herstellung von Selmer-Klonen, so hat Yanagisawa es im Laufe der Zeit durch harte Arbeit,
viele Innovationen und die Zusammenarbeit mit vielen Musikern geschafft, einen eigenen Weg mit einem eigenen Sound
einzuschlagen und sich eine Position erarbeitet, die es rechtfertigt, die Firma zu den "Big 4" zu zählen.
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